Marokko Rundreise vom 22.11.2016 - 29.11.2016

vom 27.12.2016

Die letzte Reise des Jahres 2016 führte mich in den Norden Afrikas ins Königreich Marokko.
Diesmal nicht zum Wandern sondern zu einer Rundreise durch Marokko mit dem Besuch der Königsstädte. Namentlich sind das: Meknès, Rabat, Fès und Marrakesch. Start und Ziel der Reise war Agadir, eine Touristenstadt mit einem scheinbar endlos langen Strand. Badewetter war jedoch nicht, leider hat es fast durchgängig geregnet, nur einmal hatten wir Schnee. So hatte ich mir Afrika nicht vorgestellt. Alles in allem war es eine sehr interessante, aber auch anstrengende Rundreise. Ich habe viel gesehen und der Reiseleiter hat auch viel über Land und Leute erklärt. Als Urlaubsland bzw. zum Badeurlaub würde ich dieses Land jedoch nicht auswählen, die Händler und Bettler sind einfach zu aufdringlich und die Hotels lassen, besonders bei der Hygiene, stark zu wünschen übrig. Nun folgen ein paar Bilder, manche mit Erklärung



Die Hassan-II.-Moschee in Casablanca ist eine der größten Moscheen der Welt und das weltgrößte religiöse Bauwerk. Sie hat eine Gesamthöhe vom 210 m und wurde im Jahr 1993 eröffnet. Eine Hälfte der Moschee ist auf dem Wasser gebaut um einer Stelle im Koran gerecht zu werden in der es heißt, dass man zwischen Wasser und Himmel beten soll.




Dieses Bild zeigt den Hassan-Turm der unvollendeten Großen Moschee in Rabat.




Gegenüber des Hassan-Turms befindet sich das Mausoleum für Muhammad V. Der rechts im Hintergrund sitzende Mann singt den ganzen Tag.




Dem Königspalast in Rabat durfte man sich nicht weiter nähern, daher hier nur eine Fernaufnahme. Der König war zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht anwesend.




Die Moschee am Königspalast Rabat. Übrigens, der marokkanische König Hassan VI. ist auch oberster Religionsführer.




Rund 80 % der marokkanischen Bevölkerung sind Berber, dieser ist einer davon.




Hier ein typisches Berberdorf, die Häuser sind schlicht und der Natur farblich angepasst.




Das blaue Tor in Fès führte in die Medina, die Altstadt von Fès.




In der Altstadt gab es alles was das Herz und der Magen begehrt (und verträgt). Das Fleisch mag zwar sehr frisch sein, ich hätte aber nichts davon essen wollen.




In der Medina von Fès war auch das Gerberviertel. Hier sieht man die Gerber bei ihrer Arbeit, erst wird das Leder gegerbt und dann gefärbt. Hier gab man uns einen Minzezweig für die Nase, denn es hat furchtbar gestunken.




Auch ein Messerschleifer war hier zu finden, ironischerweise waren die Messer in den Hotels immer stumpf.




Ein Blick über die Medina von Fès. Die Gassen waren wahnsinnig eng, hier passten oft nur 2 Menschen nebeneinander. Als unsere Reisegruppe durchmarschierte war es einfach nur voll. Dazu die Händler mit ihren Karren, ein idealer Ort für Klaustrophobiker (zum üben) und für Taschendiebe.




Ein einzigartiges Schild. Diese Gasse war so eng, dass hier sogar Esel verboten waren.




Natürlich konnte ich (für 10 MAD) auch mal so ein liebenswürdige Grautier ablichten.




Dieses Bild entstand in den Souks von Marrakesch. Auch wenn es nicht so aussieht, die Hühner leben noch. In den Souks wird alles gehandelt, das Fleisch ist wirklich frisch weil es noch lebt.




Auf dem Gauklerplatz in Marrakesch konnte ich diesen "Zahnarzt" finden. Hier kann man für wenig Geld gebrauchte Zähne und Prothesen probieren und sich anpassen lassen.




Ein Tiertransport der anderen Art. Auf dem Dach die toten Schafe, im Auto die lebendigen Schafe.




Das ist mein Lieblingsurlaubsbild!!! Ein Zufallstreffer.




Der Königspalast in Fès.




Die ausgegrabene Römersiedlung "Volubilis" in der Nähe von Meknès. "Alle Wege führen nach Rom".




Der fortschrittliche König Hassan VI. lässt, wie sein Vater, immer mehr Stauseen anlegen um die Landwirtschaft über Rinnen und Rohre mit Wasser zu versorgen. Das Wasser hier kommt aus dem Atlasgebirge.




Das ist sozial! Da es in den ländlichen Gegenden fast keinen Nahverkehr gibt, hilft man sich hier gegenseitig. Auf den Karren darf aufsteigen wer will. Auch Autos werden so gefüllt, in einen alten Daimler passen dann schonmal 7 Leute, 3 vorn 4 hinten.




Die Saadier Gräber im Zentrum Marrakeschs. Dies war eine Begräbnisstätte für einige Emire und ihre Familien. Insgesamt gibt es hier fast 180 Gräber.




Königstreue auch am Riesenrad. Das Lichtspiel in der Mittel zeigt die marokkanische Flagge.




In Agadir weithin sichtbar. Der, in der Nacht beleuchtete, Schriftzug "Allah - Vaterland - König" am Kasbah-Berg.




Ein Blick in die heilige Stadt "Moulay Idris".




Natürlich gab's auch Blümchen in Nordafrika.





Hoch zu Ross!

               






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